Michael Schmidt – Natur

40,00 

MACK 2014

Erste Ausgabe

In einer Serie von Schwarzweißaufnahmen deutscher Landschaften, die zwischen 1987 und 1997 entstanden, hat Michael Schmidt eine neue Bildsprache entwickelt, um die von ihm beobachtete Welt zu dekonstruieren. Beschäftigt mit Licht und Form, enthalten Schmidts Bilder eine Fülle von Silbertönen, ein Spektrum satter Grautöne, die sich in mystischen, nicht wahrnehmbaren Verläufen von hell nach dunkel entwickeln. Der Schwarz-Weiß-Filter ist aber auch ein Werkzeug, mit dem Schmidt die Welt neutralisiert und die subjektive Wahrnehmung seines Betrachters behindert. Durch seinen redaktionellen Prozess, einen Prozess der Montage, konstruiert Schmidt einen inneren Dialekt und formt eine in sich geschlossene Welt innerhalb der linearen Abfolge des Buches.

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