Ursula Schulz-Dornburg – Huts, Temples, Castles

45,00 

MACK 2022

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete die Stadt Amsterdam Jongensland, einen Ort, an dem Jungen (und gelegentlich offiziell verbotene Mädchen) spielen, bauen, erschaffen und zerstören konnten, um die Kinder zu besetzen, die Straßen und Parks tobten ohne Aufsicht. Jongensland liegt auf einer Insel, die nur mit dem Ruderboot erreichbar ist, und wuchs zu einer weitläufigen Siedlung heran, die von ihren jungen Bewohnern experimentell aus Schrott gebaut wurde. Hier kochten Kinder Essen, züchteten Tiere, machten Feuer und handelten miteinander. Ohne die Intervention von Erwachsenen verließen sie sich auf gemeinsamen Einfallsreichtum und kollaborativen Einfallsreichtum.

Als die Architekturfotografin Ursula Schulz-Dornburg 1969 mit ihren beiden kleinen Kindern nach Düsseldorf zog, entdeckte sie das Jongensland jenseits der Grenze von Deutschlands streng geregelten Spielplätzen. Fasziniert von den improvisierten Gebäuden, in denen ihre Kinder spielen würden, machte sie umfangreiche Fotografien, die sie beim Bau, der Nutzung, dem Abriss und der Umgestaltung festhielten. Ihre Bilder fangen eine intuitive architektonische Intelligenz ein und fangen ein Genre des einheimischen Bauens mit seinen eigenen Konventionen und Innovationen ein, das die Rolle der Vorstellungskraft bei der Definition der Identität und des Zwecks eines Gebäudes beleuchtet.

Dieses Buch präsentiert Schulz-Dornburgs weitgehend unveröffentlichte Reihe neben einem erweiterten neben einem erweiterten Essay des Architekturhistorikers Tom Wilkinson, der über die architektonischen Themen und Lektionen nachdenkt, die Jongensland weiterhin bietet.

Geprägtes Hardcover
21 x 29 cm, 96 Seiten

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