Fin Serck-Hanssen – Hedda

42,00 

Loose Joints – 2021

In den letzten fünf Jahren verfolgte und dokumentierte die norwegische Künstlerin Fin Serck-Hanssen die geschlechtsspezifische Reise ihrer engen Freundin Hedda, die seit ihren frühen Zwanzigern von Oslo nach Buenos Aires und Bangkok reiste, um sich Schönheitsoperationen und einer Vaginalplastik zu unterziehen.

Die Bilder von Serck-Hanssen und Hedda werden gemeinsam erstellt, um ein komplexes Porträt sowohl der physischen als auch der psychischen Veränderungen im Leben eines jungen Menschen zu erstellen und mit unerschütterlicher Ehrlichkeit die Realitäten von Heddas Bestätigung, Operationen und Genesung zu zeigen. Hedda reflektiert über die Konstruktion von Identität im 21. Jahrhundert und mischt ihre Selfies und das Kuratieren einer Online-Identität mit Serck-Hanssens zarter, aber direkter Porträtierung ihrer verletzlichsten Momente. Auch das Buch trägt Spuren dieser Identitätsbildung: Dunkle, fast unmerkliche Bilder, schwer mit überdruckter schwarzer Tinte, zeigen die Spuren von Fotografien, die Hedda nicht von sich preisgeben wollte. Hedda endet mit einer fesselnden fiktiven Kurzgeschichte der Romanautorin Genevieve Hudson, die Ideen von Mehrdeutigkeit, Übergang und Veränderung untersucht.

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