Dayanita Singh – Let’s See

25,00 

Steidl 2022

Let’s See ist ein Fotoroman über Dayanita Singhs früheste Jahre als Fotografin, eine Rückkehr in eine Zeit, als sie sich noch nicht als Fotografin betrachtete, die eindringliche Erinnerung an „ein Auge, zu dem ich keinen Zugang mehr habe“. Singh hat kürzlich 40 Jahre ihres Archivs durchforstet – von denen 80 % ungesehen geblieben sind –, Scans ihrer Kontaktabzüge durchforstet und war erstaunt über die sanften und zärtlichen Bilder aus den 1980er und 90er Jahren, die sie seitdem vergessen hatte – Wohnheimbewohner, Freunde mit wem sie lebte, Familie, Hochzeiten, Beerdigungen; Porträts von sich selbst und denen, die zu wichtigen Persönlichkeiten in ihrem Leben werden sollten: ihre Mutter Nony Singh, Zakir Hussain, Mona Ahmed, die sie in der emotionalen visuellen Biografie Myself Mona Ahmed (2001) darstellte.

Singhs erste Kamera, eine Pentax ME Super mit einem 50-mm-Objektiv, war ein Geschenk des deutschen Verlegers Ernst Battenberg (1927–92), und damit „machte sie Fotos von allem, was ich konnte, und versuchte, eine Filmrolle so lange halten zu lassen wie möglich“, erstellt Kontaktabzüge all ihrer Bilder, realisiert aber den seltenen Luxus eines individuellen Drucks nur für eine Publikation oder ein Buchprojekt. „Ich nenne dieses Buch Let’s See“, sagt Singh, „weil es in diesen Bildern genau darum geht: wie wir sehen, was wir nicht sehen, was nur die Kamera sieht …“

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