Jill Freedman – Straßenpolizisten

€60,00

Setanta-Bücher 2021

Erste Neuauflage dieses seit langem vergriffenen Fotobuchs!

New York war in den 70er und 80er Jahren eine unbeständige Stadt, in der alles gleichzeitig geschah. Über zwei Jahre lang arbeitete Jill Freedman in zwei Revier des NYPD, als diese auf die Gewalt und Unberechenbarkeit der Stadt reagierten, und begab sich dabei wie eine unsichtbare Zeugin direkt an die Front. Freedman war der Polizei gegenüber zunächst skeptisch, nachdem sie The Poor People's Campaign (1968) dokumentiert hatte, das auf die Ermordung Martin Luther Kings folgte, und nachdem sie die Reaktion der Polizei auf die Vietnam-Proteste miterlebt hatte. Aber nachdem sie ganze Tage damit verbracht hatte, durch die Straßen zu ziehen und ganze Nächte damit verbracht hatte, mit den Männern und Frauen des NYPD zu trinken, begann sie, den Heldenmut und das Mitgefühl der guten Polizisten zu erkennen.

Diejenigen, über die niemand sprach, die da waren, um ihrer Stadt zu helfen, und die die besten und die schlechtesten Seiten der Menschheit sahen. Diejenigen, die die Menschen liebten und respektierten. Die Fotos in Street Cops sind intim und eindringlich. Sie zeigen nicht nur die grassierende Gewalt im New York City dieser Zeit, sondern auch die zärtlichen Momente zwischen Polizisten und Mitgliedern der Gemeinschaft, die Witze zwischen Polizisten und Verhafteten, die Kameradschaft zwischen Partnern, die Leidenschaft für einen Job, den die meisten Leute für einen Akt des Wahnsinns halten würden. Ihre Bilder sind raue und direkt; sie scheut sich nicht, das Grauen zu zeigen. Aber sie fing auch den Humor und die Zärtlichkeit einer Situation ein. Die Verletzlichkeit. Freedman näherte sich der Fotografie mit anthropologischem Interesse und ohne Vorurteile. Sie wollte eine Geschichte so erzählen, wie sie sie sah und hörte. Street Cops ist eine Sammlung von Geschichten über eine Stadt und ihre Menschen auf beiden Seiten des Gesetzes.